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Gelbes Riff, MS Thailand, Dänemark

Geschrieben von Felix Schwarte am .



Großwetterlage brisant, eventuell eine Tagestour möglich, am Dienstag dann länger raus zu den tief liegenden Wracks.
So ungefähr war die Aussicht am Sonntagmorgen. Doch nachdem ich mit Uwe telefoniert hatte, konnten wir uns schnell entschließen auch bei einer nicht stattfindenden 2-Tagestour nach Nordjütland aufzubrechen, vielleicht geht ja doch irgendetwas. So trafen wir am Sonntag Abend bereits am Hafen ein. Den Bulli parkte ich direkt an der Thailand im Windschatten der Mole. Noch ein paar Stunden im Auto aufs Ohr hauen, um beim Angeln fit zu sein!

Nachts um 1 werde ich geweckt, weil durch den schmalen Spalt des Fensters (auf der windabgewandten Seite wohlgemerkt) Salzwasser in mein Gesicht tropft. Die Wellen bahnen sich ihren Weg zwischen den Hanstholmer Außenmolen und das vorlagerte Becken hindurch um schließlich über die 5 Meter breite Steinpackung die Mole, auch immerhin 2 Meter hoch, zu überspülen. Wahnsinn!

Jetzt stehen wir aber an Bord der Thailand. Das Angelgerät ist fest verzurrt, es geht hinaus aufs Gelbe Riff. Da der Wind immer weiter abflauen soll, geht es nun doch bis Dienstag Abend raus. Zwar mit 10-stündiger Verspätung, doch immerhin zum Angeln. Leider erreichen wir so auch nicht die weiter draußen liegenden Seewolf-Plätze, aber nach 2 ½ Stunden können wir bereits die Köder ins Wasser lassen.

Meine gelb-orangenen Octopusse, mit einem zusätzlichen Heringsfetzen garniert, sausen zum Grund. Herrlich, endlich wieder auf dem weiten blauen Meer, die Bootsrute in der Hand und in der Hoffnung auf den großen Fang!

Die Hoffnung erfüllt sich sofort. Kaum trifft die Montage auf den Grund, wird die Rutenspitze krumm gezogen. Ich beginne zu pumpen. 50 Meter sind 50 Meter, und bei dem vorherrschendem Wellengang sowie der starken Strömung kein Pappenstiel…

Immer wieder kommen schöne Dorsche an die Oberfläche. Alle zwischen 2 und 10 Kilo schwer gute Größen. Gegen Spätnachmittag tausche ich meine Octopussmontage, die ich bei der starken Drift nur in der Strömung gehalten hatte gegen einen Pilker aus, der jetzt wesentlich besser fängt und kann auch damit den ein oder anderen Fisch fangen.

Als ich mich um 23 Uhr in meine Koje lege schlafe ich glücklich und müde schnell ein…

Lauter schöne Dorsche...

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