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Sommerangeln auf der Nordsee - Wrackangeln ab Thyborön mit der MS Muddi

 

Gut, dass wir spontan im Frühjahr noch eine weitere Wracktour für den Sommer geplant hatten!

Das Wetter erlaubte die Ausfahrt mit der MS Muddi und Skipper Birger sowie Bootsmann Erik und Angler aus allen Landesteilen Deutschlands trafen am späten Abend im Hafen von Thyborön ein, um den Kutter in Beschlag zu nehmen.

Ein guter Teil von uns Zwölfen kannte sich schon aus, die "Neuen" fanden sich schnell zurecht. Ruck zuck war also das Material verstaut, die Koje bezogen und das Ablegen, Eis bunkern und Tanken um 2 Uhr in der Früh bekam ich nur noch im Halbschlaf mit.

Morgens um 8.30 Uhr begann das Angeln. Eine "alte Dünung" schob das Schiff noch in hohen Wogen von rechts nach links, von vorne nach hinten. Doch bereits beim ersten Stop legte Jan einen Kabeljau von über 10 Kilo auf die Planken, da war der Fokus schon längst wieder voll auf den Fisch gerichtet.

Wir konnten nicht ganz so erfolgreich weitermachen, aber jeder der konsequent mitangelte fing seinen Fisch. Zu unserer positiven Überraschung gab es noch 9 Seewölfe die dafür entschädigten, dass der Seehecht sich noch nicht so recht in unserem Fanggebiet eingestellt hatte.

 

Tja, wenn man so ganz weit draußen ist auf dem Meer, konzentriert auf das Wesentliche, nicht abgelenkt von dieser Informationsflut und vielen eigentlich gar nicht so wichtigen Dingen fällt es irgendwie den Meisten spielerisch leicht, zufrieden mit sich und den Seinen zu sein. Das Gefühl zumindest hatte ich in diesen Tagen.

Als dann noch die Wale auftauchten und unseren Kutter begleiteten, war die Freude komplett. Ich bin mir wie immer wenn es nicht um "Fisch" geht nicht ganz sicher, ob es Schweinswale, Tümmler oder andere Walarten waren. Auf jeden Fall war es schön.

 

Den ganzen Tag angelten wir, aßen und tranken etwas und plötzlich ist es kurz vor Mitternacht... Die Tage sind eigentlich lang hier oben aber dann doch schnell vorbei...

Da am nächsten Morgen schon um 5 Uhr wieder geangelt werden konnte (und das habe ich tatsächlich verpasst - ist mir auch noch nicht passiert) ging es fix in die Koje.

Der Tag wurde traumhaft: Keine Welle, kein Wind, Sonne, das blaue Meer.

Immer wieder schöne Fische, leichte Köder konnten gefischt werden (100 gr reichten teils!). Viele Makrelen, Seelachse, Dorsche natürlich. Mal ein Pollack, ein Wittling, Knurrhahn, Schnellfische, Lengs, sogar ein Rotbarsch. Wunderbar.

Als Skipper Birger um 15.30 "Abpfiff" war die Zeit wieder wie im Fluge vergangen. Viel zu schnell aber wir kommen ja zum Glück wieder!

 

Danke an Birger und Erik sowie natürlich meine Mitfahrer!

 

Die MS Muddi liegt startklar im Hafen, es ist Mitternacht

 

Noch bedeckt, etwas trist. Die Sonne versucht sich durchzurackern.

 

Die erste Drift brachte bereits Dickfisch!

 

Und es blieb doch nicht der Einzige kapitale Kabeljau!

 

Sogar Rotbarsch!

 

Krumme Ruten und ein Grinsen im Gesicht - das ist Wrackangeln!

So darf die Fischkiste gerne aussehen... Dorsch, Steinbeisser.

 

6 Uhr Morgens am zweiten Tag. Köder werden vorbereitet. Das Meer ist wunderbar ruhig.

 

Einige Lengfische rund um  die Metermarke waren das i-Tüpfelchen am zweiten Tag.

 

Tolle Doublette aus Dorsch und Pollack.

 

Das war noch am ersten Tag, am Abend. Jede Minute Tageslicht wurde zum Angeln genutzt.

 

 

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