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Thyboroen, Nordsee, Wrackangeln mit der MS Muddi

Geschrieben von Felix Schwarte am .

Ein Erlebnis! - so schilderte es unser Mitfahrer Peter auf der Rückfahrt

 

Zwei Tage Wrackangeln auf der nördlichen Nordsee, das kann viel Wind und Welle bedeuten. Muss es aber nicht! Bei äußerst angenehmen Temperaturen (bei der Ankunft in Thyborön noch 17°!) ging es endlich mal wieder raus. Der Wetterbericht spielte mit und so konnten wir den Weg in den Norden mit einiger Vorfreude, vielen Geschichten über Riesenfische & Seekrankheit angehen.

Skipper Birger war natürlich schon an Bord, als wir Sonntag um 0 Uhr morgens an der MS Muddi ankamen, bis die Unmengen von Angelmaterial und Kühlboxen verstaut waren dauerte es dann doch noch eine weitere Stunde. Dann war endlich Zeit zum Schlafen während wir gemählich dem nächsten Angelabenteuer entgegentuckerten...

Morgens um 7 Uhr der erste Kaffee und kurze Zeit später geht es los! 

Die ersten Stops sind leider noch nicht allzu erfolgreich und recht schnell merken wir (der Angler muss ja immer eine Ausrede haben...!), dass die starke Strömung mit im Mittel 1,5 Knoten das Angeln nicht gerade leichter macht, gerade wenn die Fische vielleicht nicht in allerbester Beißlaune sind.

Aber nach und nach klappt es immer besser und bei einigen Wracks und Steingründen kommen jetzt die ersten kapitalen Dorsche und Pollacks.

Am Abend driften wir dann noch über ein auf 109m Tiefe liegendes Wrack und hier stehen die ganz dicken Köhler! Was ein Chaos wenn diese so kampfstarken Fische die Köder bereits beim Absinken nehmen und es bei allen Anglern ordentlich rummst in der Rute. Die Fische schießen kreuz und quer, nehmen Schnur aber nach und nach können die Torpedos nach oben gedrillt werden. 11,8 Kilo wiegt der Schwerste, den Jan fangen kann - was für Fische!

Am zweiten Tag geht die Action weiter: Mal keine Fische am Wrack, mal viele. Mal Hänger, Abrisse, Fischverluste und Fluchen. Mal Kapitale und Doubletten.

Eines der letzten Wracks bringt mir dann noch einen besonderen Fisch: Ein richtig dicker großer Leng beißt auf meinen Makrelenfetzen! Der Drill ist hart, keinen Meter Schnur darf ich ihm in der Anfangsphase des Drills geben, die Dünung hoch, das Schiff schaukelt... Aber irgendwann kann Birger den Fisch gaffen! 16 Kilo pure Kampfkraft brechen sogar den Gaffhaken durch - was für eine Geschichte mal wieder!

In Summe kann ich vielleicht sagen, dass wir vom Fangergebniss bei dieser Tour leicht unterm Durchschnitt bleiben. Die Ausnahmefische machen einiges wieder wett - Birgers Bemühungen, eine sehr lustige, gut gelaunte Truppe, gutes Essen und eine echte Abenteuerstimmung mitten auf dem Meer natürlich auch!

Wir kommen wieder - am Sonntag den 9. Dezember ist eine kurze Tour geplant (10 Stunden), im April 2019 geht's dann wieder mit den Dorsch & Steinbeisser - 2-Tagestouren weiter - meldet Euch bei mir wenn Ihr auch ein echtes Abenteuer erleben wollt!

Peter (1) mit einem von vielen schönen Pollacks

 

Dicke Seelachse für Jan und Kosta - was für kräftezehrende Drills!

 

Gerd hat auch wieder mitgemischt!

 

Und Harry auch - hier mit einem Prachtexemplar von Dorsch!

 

Alex ebenfalls mit schönem Seelachs bzw. Köhler, Petri!

 

Und Skipper Birger fängt ja eh immer gut...! (Man beachte das T Shirt...)

 

Peter (2) auch mit Köhlern - auch hart erkämpft!

 

Die Stimmung auf dem Meer - auch deswegen erleben wir dieses Abenteuer

 

Sicher gelandet!

 

Herrliche Filets - ein phantastischer Genuss aus der See!

 

Nehmt vernünftiges Material! Hier zwei 30Kilo Wirbel, die von den "Wrackgiganten" gerade gezogen wurden...

 

Die Kisten füllten sich. Der Wintervorrat an Fisch ist gesichert!

 

 

 

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